Hundepsychologe – Ausbildung

Wie werde ich Hundepsychologe? Gibt es eine Ausbildung für die Hundepsychologie?

Natürlich gibt es Institute bzw. Einrichtungen, die sich nur mit dem Thema Ausbildung in der Hundepsychologie befassen. Dieser Ausbildungsgang ist, wie der Name schon sagt, auf die Ausbildung speziell beim Hund hin optimiert. Ein anderer Ausbildungsgang ist der zum Ausbildung zum Hundetrainer, die mit einem Zertifikat abgeschlossen wird.

Der Auszubildende muss sich im Klaren sein, dass durch die Spezialisierung in der Ausbildung, das spätere Betätigungsfeld eingegrenzt. wird. Dies beschränkt sich nur auf den Hund, im Gegensatz zur Tierpsychologie-Ausbildung, bei welcher auch bspw. Pferd und Katzen berücksichtigt werden und sich somit ein größeres Klientel  in der Praxis ergibt. Eine Spezialisierung auf den Hund kann aber durchaus angebracht sein, wenn der Auszubildende eh kein Interesse an der Behandlung anderer Tiere hat. Außerdem bringt eine Spezialisierung auch meist eine Vertiefung im Spezialgebiet mit sich, was dann wieder eine Verbesserung der Kenntnisse und somit der Qualität mit sich bringt.

Ausbildung Hundepsychologie – Schulen

Die Ausbildung zum Hundepsychologen ist an verschiedenen Instituten und Schulen möglich. Viele dieser Schulen / Institute haben eigene Webseiten, über welche die Informationen abgerufen werden können. Die Dauer der Ausbildung ist unterschiedlich lang. Weiterhin unterscheiden sich die Schulen auch hinsichtlich der Ausbildungsinhalte und der Unterrichtsart. Hier werden Fernkurse angeboten, aber auch Blockunterricht und Praxisseminare. Je nach Vorliebe des Auszubildenden bzw. dessen zeitlichen Möglichkeiten, kann er sich für eine Unterrichtsform entscheiden. Weitere Kriterieen für die Auswahl sind natürlich auch Die Kosten der Ausbildung. Auch hier gibt es deutliche Unterschiede. Die Kosten müssen aber auch mit der Qualität der Ausbildung zum Hundepsychologen abgewogen werden. Denn nicht immer ist die günstigste oder die teuerste Ausbildung auch die beste. Der Ausbildungsbeginn ist teilweise fest, teilweise wird ein Rotationsverfahren angewendet, bei welchem der Beginn der Ausbildung eine untergeordnete Rolle spielt.

Ein Qualitätsmerkmal für die Schule bzw. der Ausbildung ist die Anerkennung durch den Verband der Hundepsychologen (BVdH).

Tierpsychologie Studium?

Die Tierpsychologie hat seit einigen Jahrzehnten keine Verbindung mehr zur Lehre der Psychologie des Menschen.

Kann man Tierpsychologie denn dann studieren? Nein!

Der Tierpsychologe hat keine geschützte Berufsbezeichnung. Wie auch beim Tierheilpraktiker, kann sich jeder einfach als Tierpsychologe bezeichnen.Da es eine steigende Nachfrage bei den Besitzern von Haustieren gibt, wenn diese ein nicht angepasstes Verhalten zeigen, entsteht hier seit Jahren ein steigender Bedarf. Im Allgemeinen wird die Leistung von den Tierpsychologen freiberuflich erbracht.

Der Tierpsychologe analysiert das Verhältnis zwischen Tier und Tier bzw. zwischen Mensch und Tier und deckt Fehler auf. Aufgrund von Ausbildung in der Tierpsychologie erlangt man die Kenntnis des instinktiven Verhaltens und aus der daraus abgeleiteten notwendigen Konditionierung wird versucht das Fehlverhalten zu korrigieren.

Der Begriff des Studiums der Tierpsychologie ist falsch, genauso wenig gibt es einen Diplom-Tierpsycholgen. Es existiert kein Studiengang Tierpsychologie und somit auch keine staatlich anerkannten Studienabschlüsse.

Der Begriff Tierpsychologe ist in Deutschland nicht geschützt, wie bspw. auch der Bergriff Tierheilpraktiker. Da jeder kann sich als solcher bezeichnen, egal ob ein fundierte Ausbildung vorliegt oder auch nicht. Als Kunde sollte man deshalb sehr auf die Ausbildung oder auch die Referenzen des Tierpsychologen der Wahl achten.

Staatliche Ausbildungen gibt es im Umfeld der Tierpsychologie nicht.

Wie werde ich Tierpsychologe, Hundepsychologe oder Pferdepsychologe?